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Mannheim/LudwigshafenDer Euro funktioniert gut, wenn sich der Staat raushält
Die Twinningpartner trafen sich in Malawide/Irland Hat der Euro in den ersten Monaten seiner Existenz die Erwartungen erfüllt, die in ihn gesetzt wurden? Auf diese Frage konnten WJ-Vertreter aus Mannheim/Ludwigshafen Antworten bekommen; und zwar während des Europa-Multi-Twinnings in Irland. Eine wichtige Erkenntnis: der Euro funktioniert um so besser, je weniger sich der Staat einmischt. Basis für diese Erkenntnis lieferte eine statistische Untersuchung mit Vergleichsdaten über Lebenshaltungskosten in vielen europäischen Staaten. Während Zinsen und Inflationsraten wesentlich von der Europäischen Zentralbank beeinflußt sich in den beteiligten Staaten auf niedrigem Niveau deutlich angeglichen haben, liegen die staatlich festgelegten Mehrwertsteuer-Sätze und damit die Preise für die untersuchten Waren und Dienstleistungen im Ländervergleich noch weit auseinander. Die Deutschen lagen preislich meist im Mittelfeld. Billiger sind in Deutschland CDs, teurer das Briefporto und Strom. Insgesamt gesehen ist Spanien am billigsten, Dänemark am teuersten.
Junioren beim Besuch der Firma Läpple Ltd., Irland |