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Thüringen

Oft fehlt der direkte Draht zu Europa

Junge Thüringer stehen Europa grundsätzlich positiv gegenüber. Sie verbinden mit Europa vor allem offene Grenzen. Und dennoch: oft fehlt ihnen der richtige Draht zu Europa, erwarten sie doch häufig steigende Arbeitslosenzahlen und ein Absinken der sozialen Standards in ganz Deutschland. Zwei von drei jungen Menschen befürworten eine gemeinsame Wirtschaftspolitik in Europa. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage, die von den WJ Thüringen durchgeführt wurde. Rolf Berend, Spitzenkandidat der Thüringer CDU für die Europawahl, warnte im Rahmen einer Podiumsdiskussion davor, das Subsidiaritätsprinzip auszuhöhlen und jedes lokale Problem auf Europa abzuwälzen. Regine Geißler, Landesvorsitzende der WJ, wiederum sprach sich für eine unkomplizierte gegenseitige Anerkennung von Leistungsnachweisen und Ausbildungsabschlüssen in Europa aus und ebenso forderte sie die Ausweitung des BAFöG auf ganz Europa.
Weitere Ergebnisse der Umfrage: die Einflüsse der EU auf die nationale Gesetzgebung werden bei weitem unterschätzt wogegen die Kompetenzen des EU-Parlamentes oft überschätzt werden.

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